BVB Dortmund Handball

Weiter auf dem Vormarsch?

Mit Platz 4 in der vergangenen Saison (nur ein Punkt hinter Buxtehude) wurde das beste Er-gebnis nach dem Wiederaufstieg in 2015 erzielt. Und mit dem 25:26-Auswärtssieg in Bietigheim am abschließenden Spieltag sicherte sich der BVB die direkte Qualifikation für den EHF-Pokal.

Vom Papier her eine erfolgreiche Saison, trotzdem gab es auch in Dortmund am Ende den Wechsel an der Seitenlinie. Neuer Chefcoach ist Norman Rentsch (38), der neue Impulse setzen soll. Zum Saisonstart Mitte Juli konnte Rentsch auf einen Kader von 18 Spielerinnen zu-rückgreifen. Eine junge Japanerin wurde zur neuen Spielzeit verpflichtet. Asuka Fujita (22), zwanzigfache Nationalspielerin, wurde für die rechte Seite als Außenspielerin unter Vertrag genommen. Bei der WM im vergangenen Jahr in Deutschland war sie für Japan im Einsatz.

Mit den jungen niederländischen Torhüterinnen Yara ten Holte (Dalfsen) und Rinka Duijndam (kommt von den Vipers Bad Wildungen) wurde die „Nach-Woltering-Epoche“ eingeleitet. Clara Woltering hat einen Vertrag bis zum Saisonende. Nationalspielerin Alina Grijseels fällt allerdings bis September wegen einer Unterarm-Verletzung aus.

Rentsch sieht auf jeder Position einen gesunden Konkurrenzkampf, der sich auch positiv auf die Mannschaftsleistung auswirken wird. Zur Vorbereitung gehört auch ein Trainingslager in Dänemark. Dies dient letztendlich auch der Vorbereitung auf die Teilnahme am EHF-Cup. Dies zwar erst in der 2. Qualifikationsrunde Mitte Oktober, aber mit einem schwierigen Los. Gegner ist die rumänische Mannschaft HC Zalau, also ein richtiger Brocken im europäischen Frauenhandball.

Auch der Bundesliga-Aufgalopp am 9.9. beim TV Nellingen dürfte nicht gerade einfach sein.

 

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